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Die Nutzung erneuerbarer Energien wird in den nächsten zehn Jahren enorm an Bedeutung zunehmen. Mit dem ehrgeizigen Klimaziel der Europäischen Union, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um 20% zu reduzieren, ist es heute wichtiger denn je, „grüne Energie“ zu produzieren. Da Biomasse CO2-neutral verbrennt, trägt sie wesentlich zum Klimaschutz bei und hilft Österreich so bei der Einhaltung der internationalen Klimaschutzvereinbarungen.
Neben Wasserkraft stellt vor allem Biomasse (Brennholz, biogene Brenn- und Treibstoffe) einen bedeutenden Energieträger dar.

Stückholzheizung:
Durch die Holzvergasertechnik wird der entscheidende Schritt bei der Stückholzheizung weg von der "Dreckschleuder" hin zu umweltfreundlichem Heizen vollzogen.
Daher werden grundsätzlich nur Holzvergaserkessel staatlich gefördert, wobei die modernen Förderrichtlinien sogar noch höhere Anforderungen stellen (Verbrennungsregelung, Emissionsgrenzwerte, Wirkungsgrad-Mindestwerte, Mindestmenge Wasserpufferspeicher, usw.)

Holz-Pellets
werden aus Sägemehl ohne Zusatz von Hilfsstoffen hergestellt, indem das Sägemehl bei höherer Temperatur durch eine Lochmatrize gepresst wird. Je nach Land und Norm werden unterschiedliche Größen produziert. In Österreich sind Pellets ca. 6 mm dick und 5 bis 30 mm lang und wiegen ca. 650kg/m³. Durch den niedrigen Wassergehalt haben sie einen hohen Energieinhalt (4,9kWh/kg) und benötigen nicht mehr Lagerraum als eine Ölheizung. Durch die Homogenität erreicht man eine sehr gleichmäßige Verbrennung mit minimaler Schadstoffbelastung. Als reines Biomasseprodukt sind Pellets CO2-neutral. Die Asche kann problemlos als Dünger verwendet werden.

Hackschnitzel:
Hackschnitzel benötigen viel Platz und sind als inhomogener Brennstoff auf hochwertige und kostspieligere Kesseltechnik angewiesen. Wo genügend Lagerraum vorhanden und eine gut organisierte Belieferung mit qualitativ hochwertigem Hackgut gewährleistet ist, stellt die Hackgutheizung eine überlegenswerte Lösung für Objekte mit größerem Wärmebedarf sowie für Nah- und Fernwärmenetze dar.

Getreideheizung:
Der erste Gedanke daran, Getreide zu verbrennen, ist immer abschreckend - doch lassen Sie einmal die ethischen Bedenken beiseite und sehen sich einige Fakten an. Hier ist zum einen der Energiegehalt, der eine entscheidende Rolle spielt. Es ist deshalb legitim, sich neben dem Absatzmarkt Brotgetreide und Futtergetreide auch die energetische Verwertung näher anzusehen. 

Die stark gestiegenen Energiepreise sowie die gleichzeitig gesunkenen Preise für Biomasse lassen alternative Heizsysteme besonders für landwirtschaftliche Betriebe immer interessanter werden. Doch nicht jeder landwirtschaftliche Betrieb verfügt über einen eigenen Wald und somit über preiswerte Holz-Biomasse. Für viele Betriebe könnte daher eine mit Getreide betriebene Heizung interessant sein.

Miscanthus (Elefantengras):
Miscanthus x giganteus wird den C4-Gräsern zugeordnet. C4 Pflanzen können im Vergleich zu den C3-Pflanzen (Getreide, Gräser,...) eine schnellere Photosynthese durchführen, C4-Pflanzen verfügen über die Fähigkeit, selbst geringste CO2-Konzentrationen für die Photosynthese zu nutzen und sind daher besonders leistungsfähig und ausdauernd.
Aus den angelegten Rhizomstöcken ("Wurzelstöcken") treibt die Pflanze nach der Ernte alljährlich neu aus. Nach heutigem Wissensstand dürfte die Ertragsfähigkeit mehr als 30 Jahre lang erhalten bleiben.
Miscanthus hat mit Abstand das höchste Potential an Trockensubstanzbildungsvermögen aller Energiepflanzen.

Auf guten Ackerböden kann mit Trockenmasseerträgen von 15 bis 25 Tonnen gerechnet werden. In Heizöl umgerechnet entspricht das einer Menge an Heizöl EL von 6.000 bis 10.000 Liter/ha – ein riesiges zusätzliches Energiepotential, das auf Ackerflächen produziert werden kann.
Öffnungszeiten: Mo-Fr: 8:00-12:00 und 14:00-17:00 – Sa, So: geschlossen                Sitemap          Impressum          Newsletter-Anmeldung